Geräteliste

Die Geräteliste ist die Stammdatenpflege Ihres Gerätebestands. Hier entsteht jedes Gerät, das später auf einer Baustelle aufgebaut, abgerechnet und ausgewertet wird — mit Gerätenummer, Seriennummer, Standort und Stromverbrauch.
Zwei Angaben entscheiden dabei über alles, was danach kommt: die Gerätenummer, weil sie auf dem QR-Code-Etikett steht und das Gerät im Alltag identifiziert, und die Leistungsaufnahme, weil Pluvius daraus den Stromverbrauch des Einsatzes rechnet.
Zum Anlegen größerer Bestände gibt es zusätzlich einen Excel-Import.

Zu finden im linken Menü unter Lager ▸ Geräteverwaltung.

Die Übersicht

Die Liste hat sechs Spalten:
  • Nummer – die Gerätenummer, immer fünfstellig dargestellt (aus 1 wird 00001)
  • Typ – der Gerätetyp
  • Name – die Bezeichnung, üblicherweise die Typbezeichnung des Herstellers
  • Seriennr. – die Seriennummer des Herstellers
  • Status – ob das Gerät frei ist oder beim Kunden steht
  • Bearbeiten und Löschen – je ein Symbol am Zeilenende
Hinweis:
Geräte, die als abgeschrieben gekennzeichnet sind, werden in dieser Liste nicht angezeigt. Sie sind nicht gelöscht — ihre Einsatzhistorie bleibt vollständig erhalten.

Suchen, sortieren, filtern

Über der Liste stehen ein Suchfeld und drei Auswahlfelder.
Die Suche greift auf mehrere Felder gleichzeitig: Bezeichnung, Gerätenummer, Seriennummer, Gerätetyp und Status. Sie können also ebenso gut „AD520" wie eine Seriennummer eingeben.
Daneben:
  • Sortierung – Nummer aufsteigend oder absteigend, Name A → Z oder Z → A
  • Alle Typen – Einschränkung auf einen Gerätetyp
  • Alle Status – Einschränkung auf einen Status
Hinweis:
Die Statusauswahl bietet fünf Werte an: Frei, Kunde, Messen, Überfällig und Reinigung. Im normalen Betrieb entstehen davon nur Frei und Kunde — Pluvius setzt Kunde beim Geräteaufbau und Frei, sobald der Geräteauftrag abgeschlossen ist. 

Ein Gerät anlegen

1. Oben rechts auf Hinzufügen + klicken. Es öffnet sich das Fenster Gerät hinzufügen.
2. Die Angaben erfassen — die mit * gekennzeichneten sind Pflicht:
  • Name * – die Bezeichnung des Geräts, zum Beispiel Aerial AD520
  • Standort * – der Unternehmensstandort, an dem das Gerät geführt wird. Vorbelegt ist der Standort aus Ihrem Benutzerprofil
  • Inventarnummer * – Ihre eigene Gerätenummer, höchstens fünf Stellen. Über das Würfelsymbol schlägt Pluvius die nächste freie Nummer vor
  • Leistungsaufname [kWh] * – der Stromverbrauch pro Stunde
  • Seriennummer – die Seriennummer des Herstellers. Über das Kamerasymbol lässt sie sich vom Typenschild einscannen statt abzutippen
  • Gerätetyp * – die feste Auswahl: Trockner, Verdichter, Wasserabscheider, Ventilatoren, Heizgeräte, Schalldämpfer, Desinfektionsgeräte, Zubehör
3. Mit Hinzufügen speichern. Das Gerät erscheint oben in der Liste und hat zunächst den Status Frei.
Achtung:
Die Inventarnummer wird beim Tippen geprüft. Pluvius weist die Eingabe zurück, wenn die Nummer bereits vergeben ist oder mit 0 beginnt. Dasselbe gilt für eine schon hinterlegte Seriennummer. Solange ein solcher Konflikt besteht, wird das Gerät nicht angelegt.

Hinweis:
Die Leistungsaufnahme ist die Grundlage der Stromabrechnung: Pluvius rechnet sie gegen die Zeit, in der das Gerät beim Kunden stand, und stellt daraus dem gemessenen Verbrauch einen Sollwert gegenüber.

Hinweis:
In diesem Fenster werden nicht alle Gerätefelder angeboten. Anschaffungskosten, Abteilung, Lieferant, Lagerort und das Kennzeichen abgeschrieben lassen sich hier nicht setzen — dafür gibt es den Excel-Import weiter unten.

Tipp aus der Praxis:
Ich würde die Gerätenummern immer über das Würfelsymbol vergeben lassen, statt sie selbst zu wählen. Die Nummer steht später auf dem Etikett am Gerät — eine Doppelvergabe fällt erst auf der Baustelle auf, und dann klebt sie schon.

Ein Gerät bearbeiten oder löschen

Am Zeilenende sitzen zwei Symbole:
  • Stift – öffnet die Bearbeitungsmaske mit Name, Leistungsaufnahme, Standort, Nummer, Seriennummer und Gerätetyp
  • Papierkorb – entfernt das Gerät nach einer Rückfrage aus der Liste
Achtung:
Stift und Papierkorb sind nur mit der Rechtegruppe Management bedienbar. Allen anderen werden die Symbole ausgegraut angezeigt — sie sind sichtbar, aber ohne Funktion.

Achtung:
Der Papierkorb wirkt unterschiedlich, je nachdem ob das Gerät schon im Einsatz war:
• War das Gerät noch nie in einem abgeschlossenen Geräteauftrag, wird es endgültig gelöscht — samt seinem QR-Code.
• Gibt es Einsätze in der Historie, wird das Gerät nicht gelöscht, sondern als abgeschrieben gekennzeichnet. Es verschwindet aus dieser Liste und aus dem Gerätecockpit, die Historie und die Verbrauchsdaten bleiben erhalten.
In beiden Fällen fragt Pluvius nur „Gerät wirklich Löschen?" — die Rückfrage unterscheidet die zwei Fälle nicht.

QR-Codes: einzeln und als Etikettenbogen

Jedes Gerät bekommt einen QR-Code, der die fünfstellige Gerätenummer enthält. Damit lässt sich ein Gerät am Einsatzort scannen statt gesucht.
  • Ein Gerät – das QR-Symbol in der Zeile öffnet den Code dieses Geräts zum Ausdrucken
  • Alle Geräte – das QR-Symbol in der Spaltenüberschrift Nummer erzeugt ein PDF mit den Codes aller Geräte und lädt es als geraete_qr.pdf herunter
Hinweis:
Vor dem Sammel-PDF erscheint eine Rückfrage, dass die Erstellung je nach Anzahl der Geräte einige Minuten dauern kann. Geräte ohne Gerätenummer und Geräte mit der Nummer 0 werden dabei übersprungen — für sie kann kein Code erzeugt werden.

Viele Geräte auf einmal: der Excel-Import

Für den Erstbestand oder größere Nachträge ist die Einzelerfassung zu langsam. Die Schaltfläche Excel Import verwenden im Fenster Gerät hinzufügen führt durch drei Schritte:
1. Vorlage herunterladen – die Datei enthält alle bereits angelegten Geräte und ein zweites Blatt mit der Anleitung, den Pflichtangaben und den zulässigen Auswahlwerten.
2. Datei bearbeiten – Zeilen nach unten kopieren, um neue Geräte anzulegen. Die Spalte id steuert dabei alles: bleibt sie unverändert, wird das vorhandene Gerät aktualisiert; bleibt sie leer, entsteht ein neues Gerät.
3. Datei hochladen – Pluvius prüft die Datei zuerst und zeigt an, welche Zeilen neu, geändert oder fehlerhaft sind. Erst danach wird der Import endgültig ausgeführt.
Die Datei bietet diese Spalten:
  • id – leer lassen für neue Geräte, unverändert lassen zum Aktualisieren
  • Gerätenummer – erscheint auf dem QR-Code-Etikett
  • Name / Bezeichnung – Pflicht
  • Abteilung – Auswahl aus den vorhandenen Abteilungen
  • Leistungsaufnahme [kWh] – Stromverbrauch pro Stunde
  • Standort – Pflicht, Auswahl aus den vorhandenen Standorten
  • Seriennummer
  • Anschaffungskosten – Nettopreis als Zahl, ohne Euro-Zeichen
  • Gerätetyp – Pflicht, Auswahl aus den acht festen Werten
  • Lieferant – Auswahl; muss vorher in den Stammdaten angelegt sein
  • Lagerort – Freitext, zum Beispiel Halle 2 / Regal B. Noch nicht vorhandene Lagerorte legt Pluvius beim Import an
  • Abgeschrieben – Ja oder Nein
  • Aktueller Status – nur zur Information; der Status ergibt sich aus dem Einsatz und lässt sich über die Datei nicht ändern
Achtung:
Abteilung, Standort, Gerätetyp und Lieferant müssen über das Auswahlfeld der Vorlage gesetzt werden — schon ein Tippfehler verhindert den Import der betroffenen Zeile. Neue Abteilungen, Standorte und Lieferanten entstehen beim Import nicht; sie müssen vorher in Pluvius angelegt sein.

Achtung:
Leistungsaufnahme und Anschaffungskosten mit Punkt statt Komma eintragen — also 1.1, nicht 1,1.

Hinweis:
Der Excel-Import ist der Rechtegruppe Management vorbehalten. Ohne diese Gruppe erscheint die Schaltfläche im Fenster „Gerät hinzufügen" nicht.

Hinweis:
Vier Angaben überträgt die Datei bewusst nicht: QR-Code, E-Check-Datum, Fahrzeug-Zuordnung und der aktuelle Einsatz. Der QR-Code entsteht in Pluvius, das E-Check-Datum wird im Gerätecockpit gepflegt, die Fahrzeugzuordnung in der Fahrzeugliste.

Was damit zusammenhängt

  • Gerätecockpit – zeigt denselben Bestand als Auswertung nach Lager, Einsatz und Gerätetyp; dort sitzt auch das E-Check-Datum.
  • Geräteaufbau und Geräteabbau – dort werden die hier angelegten Geräte einem Auftrag zugeordnet und der Zählerstand erfasst.
  • Stromverbrauch generieren – rechnet mit der hier hinterlegten Leistungsaufnahme.
  • Standorte – jedes Gerät braucht einen Standort; die Auswahl kommt aus den Einstellungen.
  • Fahrzeugliste – ordnet Geräte einem Fahrzeug zu, damit nachvollziehbar bleibt, welche Ausstattung mitfährt.
  • Lieferanten – für den Lieferanten am Gerät; wird in den Stammdaten angelegt.