Materialkosten

Hier erfassen Sie das Material, das Sie für einen Auftrag eingekauft haben – Trocknungsmittel, Rohre, Farbe, Bauteile. Zusammen mit der Lieferantenrechnung, damit später nachvollziehbar ist, was gekauft wurde und wofür.
Der Nutzen zeigt sich in der Auswertung: Sie sehen, welche Abteilung wie viel Material verbraucht und was ein Schaden tatsächlich gekostet hat – nicht nur an Arbeitszeit, sondern auch an Einkauf.

Zu finden im jeweiligen Auftrag im Bereich Materialkosten.

Materialkosten eintragen

1. Den Auftrag öffnen, zu dem das Material gehört, und den Bereich Materialkosten aufrufen.
2. Die Angaben erfassen:
  • Material / Firma – was gekauft wurde und bei wem
  • Datei – die Rechnung des Lieferanten als Anhang, damit sie später auffindbar ist
  • Datum – Einkaufs- oder Rechnungsdatum
  • Betrag – der Nettobetrag
3. Über Eintragen speichern. Der Posten erscheint in der Liste darunter.
Hinweis:
Tragen Sie den Nettobetrag ein, nicht den Bruttobetrag von der Rechnung. Sonst stimmt die Auswertung nicht, weil dort mit Nettowerten gerechnet wird.

Hinweis:
Den Rechnungsanhang würde ich immer mitgeben. Fragt die Versicherung nach einem Materialbeleg, finden Sie ihn im Projekt statt im Ordner – und Sie müssen nicht in der Buchhaltung nachfragen.

Warum je Auftrag und nicht je Projekt

Materialkosten werden einzeln je Auftrag erfasst. Das ist Absicht: So ist nachvollziehbar, welche Abteilung welches Material eingekauft hat. Die Trocknung sieht ihre Kosten, die Wiederherstellung ihre.
Hinweis:
Achten Sie deshalb darauf, den richtigen Auftrag zu öffnen. Landet die Farbe versehentlich beim Trocknungsauftrag, verschiebt das später die Auswertung beider Abteilungen.

Wo die Kosten später auftauchen

  • In der Projektübersicht – gebündelt und nach Aufträgen getrennt. Sie sehen also je Auftrag, welches Material zugeordnet ist.
  • In der Auswertung – als Materialaufwand über alle Abteilungen hinweg. Das ist die Grundlage, um zu erkennen, wo Material den Ertrag frisst.
Was damit zusammenhängt

  • Aufträge – Materialkosten hängen am Auftrag, nicht am Projekt.
  • Lieferanten – in den Stammdaten angelegt, damit klar ist, woher das Material kommt.
  • Auswertung – dort fließen die Beträge in den Materialaufwand ein.
  • Rechnung an den Kunden – Materialkosten sind zunächst nur Ihre Kosten. Ob und wie sie weiterberechnet werden, entscheiden Sie im Angebot beziehungsweise in der Rechnung.